Kulturerbe

Fortifikationsdenkmäler

DIE FESTUNG DES HEILIGEN MICHAEL – wo alles begonnen hat

Errichtet auf der steilen Felsenhöhe über dem Kanal, die Festung des Heiligen Michael hat einen dominanten Ausblick auf die eingeschnittene Inselküste und die mittelalterliche Stadt, die aus der Festung selbst entstammt und die dieses Jahr ihren 950. Geburtstag feiert. In ihrer turbulenten Vergangenheit diente die Festung als Hauptpunkt des städtischen Verteidigungssystems. Die ältesten erhaltenen Teile stammen aus dem 13. Jahrhundert, aber die meisten heutigen Mauern und Strukturen datieren aus dem 15. und 16. Jahrhundert.
In ihrer Vergangenheit deutlich beschädigt, wurde die Festung im Jahr 2014 erneuert, als ihr auch eine neue Anlage hinzugefügt wurde – die einzigartige Sommerbühne. Die renovierte Promenade auf den Mauern der Festung sowie spektakuläre Abendveranstaltungen haben die Festung wieder zum Zentrum der Stadt und der Region gemacht.
Genießen Sie den unvergesslichen Sonnenuntergang und den Blick auf den Šibeniker Archipel, geschützt vom Heiligen Michael, dem Schutzpatronen der Stadt.

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DIE FESTUNG DES HL. NIKOLAUS

Die Festung des Hl. Nikolaus befindet sich am Eingang zum Kanal des Hl. Anton und wurde Mitte des 16. Jh. zum Schutze vor den Türkenangriffen von der Meerseite aus erbaut. Sie wurde nach den Bauplänen des venezianischen Militärarchitekten Michiele Sammichella gemauert. Die Festung des hl. Nikolaus (in Dreiecksform) gehört zu den stärksten Fortifikations Festungen an unserer Küste. 

DIE FESTUNG DES HL. JOHANNES

Die Festung des Hl. Johannes befindet sich auf einem 115m hohen Berg auf der Nordseite des historischen Stadtkerns. Sie wurde 1646 nach einem Projekt des venezianischen Militäringenieurs Antonio Leni errichtet. Schon ein Jahr später, 1647, kam es zu schweren Kämpfen mit dem türkischen Pascha Tekeli, der die Festung einnehmen wollte, um die Herrschaft über die Stadt zu übernehmen. 

FESTUNG BARONE - mehr als Realität

Die Festung Barone wurde von den Bewohnern Šibeniks im Jahr 1646 in weniger als zwei Monaten gebaut - in Angesicht der Ankunft osmanischer Truppen während des Kriegs um Kreta. Die Arbeiten wurden vom Baron von Degenfeld, dem Kommandant der erfolgreichen Verteidigung von Šibenik beaufsichtigt und organisiert. Die dankbaren Bewohner von Šibenik haben nach ihm die Festung benannt. Dieses entscheidende Ereignis in der Geschichte von Šibenik erleben Sie heute mit Hilfe digitaler Technologie, die auf diesem Gebiet einzigartig ist. Die Technologie der erweiterten Realität auf der Festung Barone wird vor Ihnen die Menschen, die Geräusche und den Anblick Šibeniks aus dem 17 Jahrhundert ins Leben bringen.
Das Erlebnis des Heldentums von Šibenik wird durch rustikale, vergessene Geschmäcker vergangener Zeiten vervollständigt. Kosten Sie die vielfältige regionale Gastronomie in unserem Gastro- und Kulturzentrum des Mediterranen Typs. Möge die Erinnerung an Šibenik Erinnerungen an die authentischen Produkte lokaler Familienbetriebe wecken!

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Bollwerke, Basteien und das Stadttor

Der Ausgangspunkt des alten städtischen Bollwerks war die Festung des Hl. Michael. Im Jahr 1864 wurde ein Teil der Mauer, die die Stadt auf der nördlichen und südöstlichen Seite umgeben hat, entfernt. Heute steht nur noch ein Teil des Bollwerks auf der Nordseite, der Gorica, ein Teil der Mauer durch den Park zur Küste und ein kleiner Teil der Mauer neben Poljane, sowie die Reste der Bastion aus dem 17. Jh. hinter dem Hotel „Krka“.Ein Großteil des doppelten Bollwerks, welcher von der Festung des Hl. Michael über einen Steilhang bis zur Küste (Kvartir) hinunterreicht und in einem großen gotischen Tor endet, ist zum größten Teil noch erhalten. Das westliche Bollwerk im Tal mit dem Stadttor, welches von der Festung bis zum Meer hinunterreicht, wurde im 15. Jh. erbaut, um das Tal vor den Türkenangriffen zu schützen.